Soziale Lerntheorie der Führung l Definition

Soziale Lerntheorie der Führung

Soziale Lerntheorie der Führung Definition 

Die sogenannte soziale Lerntheorie der Führung geht auf den kanadischen Psychologen Albert Bandura und seine sozialkognitive Lerntheorie zurück. Grundgedanke entsprechender Theorie ist, dass Menschen nicht nur aus den Konsequenzen ihres eigenen Handelns, sondern auch aus denen der Handlungen anderer lernen. 

Auf entsprechenden Gedanken zurückgehend versteht die soziale Lerntheorie der Führung die Führungshandlung als komplexes Wechselspiel von Führungsperson, Führungssituation, Führungsverhalten sowie Geführten. 

Die soziale Lerntheorie der Führung gibt zwei Möglichkeiten dafür an, wie auf die Arbeitnehmer*innen Einfluss genommen werden kann und wie sie von ihrer Führungskraft lernen können.

  1. Lernen durch Imitation 

Hier geht die Führungstheorie davon aus, dass die Arbeitnehmer*innen Einstellungen und Verhaltensweisen durch Nachahmung übernehmen. 

  1. Lernen aus den Konsequenzen des Verhaltens anderer 

Die Theorie des sozialen Lernens geht davon aus, dass ein Lerneffekt aus der Beobachtung positiver oder negativer Konsequenzen, die aus dem Handeln Dritter resultieren, entstehen kann.