Kompetenzmanagement l Definition, Aufgaben und Ziele

Kompetenzmanagement 

Kompetenzmanagement Definition 

Kompetenzmanagement beschreibt den systematischen Umgang mit den in einer Organisation vorhandenen Kompetenzen und Fähigkeiten. Es zielt darauf ab, Mitarbeiterpotenziale effektiv zu nutzen, um dadurch den langfristigen Erhalt der Wettbewerbssituation zu garantieren. Das heißt, es geht in erster Linie darum, den unternehmensinternen Kompetenzbestand so zu steuern, dass daraus ökonomische Profite erzielt werden können.

Die Bedeutung eines solchen Kompetenzmanagements ist in den letzten Jahren stark angestiegen, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass die jeweilige Qualifikation der Mitarbeiter*innen im Rahmen des Fachkräftemangels an Bedeutung gewonnen hat. 

Kompetenzmanagement Aufgaben und Ziele  

  • Identifikation vorhandener und benötigter Schlüsselkompetenzen
  • Erhöhung der Unternehmensproduktivität 
  • Erstellung von Kompetenzprofilen 
  • Erhöhung der Mitarbeiterbindung durch Investition in Kompetenzausbau
  • Erstellung von Teamkompetenzplänen 
  • Schließung von Kompetenzlücken
  • Erstellung gezielter Entwicklungspläne
  • Erleichterung der Einarbeitung neuer Mitarbeiter*innen

Kompetenzmanagement Ebenen 

Kompetenzmanagement findet in der Regel auf drei verschiedenen Ebenen statt: 

  • Normative Ebene 
  • Die konkreten Unternehmensziele weisen die Personalentwicklung und damit das Kompetenzmanagement in eine bestimmte Richtung. 
  • Strategische Ebene 
  • Hier werden Kompetenzprofile basierend auf den Kompetenzanforderungen, die an eine konkrete Stelle gestellt werden, formuliert
  • Operative Ebene 
  • Auf der operativen Ebene geht es vor allem um die Analyse der im Unternehmen vorhandenen Kompetenzen und dem darauf basierenden Abgleich mit den benötigten Fähigkeiten. Daraus resultierend können Entwicklungspläne erstellt und konkrete Entwicklungsmaßnahmen definiert werden.