Kernkompetenz | Definition

Kernkompetenz

Kernkompetenz Definition

Der Begriff Kernkompetenz, der oftmals synonym zu dem Begriff „Kernfähigkeit“ verwendet wird, beschreibt die zentrale Kompetenz, auch Schlüsselfähigkeit genannt, eines Unternehmens, die ihm auf dem Markt einen maßgeblichen Wettbewerbsvorteil verschafft. Im Bereich der Kernkompetenz macht das Unternehmen also einen wesentlich besseren Job als sämtliche Konkurrenz. Das wird oftmals auch von den Kunden wahrgenommen. Um die Fähigkeiten im Bereich der Kernkompetenz strategisch zu nutzen, wird sie durch eine ausgeprägtere Konzentration im wirtschaftlichen Handeln gefördert und ist oftmals Fokus der Unternehmensstrategie. 

Bei einer solchen Fähigkeit handelt es sich meist um eine immaterielle Ressource aus dem Bereich Wissen, teilweise wird sie jedoch auch als Kombinationsmuster, bestehend aus im Unternehmen vorhandenen Fähigkeiten sowie Routinen und Arbeitsabläufen, angesehen. Seltener werden materielle Ressourcen wie beispielsweise Technologien als Kernkompetenz beschrieben. In jedem Fall handelt es sich bei der Kernkompetenz um etwas, dessen Imitation durch Konkurrenten sehr schwer erreichbar ist.

Eine solche Kernkompetenz unterscheidet sich insofern von einer normalen Kompetenz, als dass sie dem Unternehmen einen größeren Wettbewerbsvorteil verschafft, sich in erster Linie auf Wissen und Erfahrung bezieht und kaum konkret durch das Unternehmen beeinflusst wird.