Interkulturelles Management l Definition, Handlungsfelder und Vorteile

Interkulturelles Management 

Interkulturelles Management Definition 

Im Rahmen des sogenannten „Interkulturellen Managements“ geht es in erster Linie darum, kulturelle Heterogenitäten als Unternehmensvorteil zu nutzen. In der Praxis beschreibt es in vielen Fällen außerdem die Interaktion von Fach- und Führungskräften verschiedener Kulturkreise, mit dem Ziel, interkulturelle Überschneidungssituationen systematisch zu handhaben. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren eines solchen Managements sind die interkulturelle Kompetenz sowie die Fähigkeit der erfolgreichen Kommunikation. 

Interkulturelles Management in der Unternehmenskultur 

In einer zunehmend globalisierten Welt ergibt sich vermehrt das Problem der einheitlichen Führung eines multinationalen Unternehmens in verschiedenen Ländern der Welt, sodass trotzdem mehrere Kulturen und Kulturkreise in der Unternehmenskultur vertreten sind. Daraus ergeben sich in der Managementforschung drei unterschiedliche Theorien bezüglich der Art und Weise, wie Unternehmen ihre Unternehmenskultur in Tochterunternehmen mit Sitz in anderen Kulturkreisen transferieren können: 

  1. Monokulturelle Strategie

Die Unternehmenskultur des Ursprungsunternehmens wird 1:1 auf das Tochterunternehmen übertragen. Die einzelnen Kulturen werden hier also in gewissem Maße gegeneinander priorisiert. 

  1. Multikulturelle Strategie

Tochterunternehmen entwickeln vor dem Hintergrund des lokalen Kulturkreises eigene Unternehmenskulturen. 

Hier entstehen also mindestens zwei voneinander unabhängige Unternehmenskulturen, die gegebenenfalls völlig verschieden sein können. 

  1. Mischkulturstrategie 

In diesem Fall erfolgt eine Vermischung der beiden unabhängigen Unternehmenskulturen, sodass sie zu einer verschmelzen. Hierbei wird also nicht eine Kultur der anderen übergeordnet, sondern es erfolgt eine Synthese beider.

Interkulturelles Management Vorteile

  • Steigern des eigenen Wettbewerbsvorteils 
  • Anpassung an zunehmend heterogene Wettbewerbsanforderungen 
  • Nutzung kultureller Vielfalt erhöht die Problemlösungskompetenz
  • Steigerung des Employer Branding 

Interkulturelles Management Handlungsfelder