Flow-Erlebnis l Definition l Tipps zum Erreichen eines Flow-Erlebnis

Flow-Erlebnis

Flow-Erlebnis Definition 

Als Flow-Erlebnis wird das reflexionsfreie, tiefe Aufgehen in einer Aufgabe oder Tätigkeit bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein Konzept, das auf den ungarischen Psychologen Mihaly Csikszentmihalyi zurückgeht. 

Charakteristisch für einen entsprechenden Flow sind oftmals ein hohes Engagement, ein hohes Maß an Konzentration sowie ein ausgeprägtes Gefühl der Kontrolle über den genauen Tätigkeitsverlauf. Voraussetzung für das Einstellen dieses emotionalen Zustands ist die Übereinstimmung von Anforderungen der Tätigkeit sowie den individuellen Fähig- und Fertigkeiten. Ein Flow entsteht oft in Situationen, die intrinsisch motiviert sind, das heißt, in denen der Handlungsanreiz nicht in den prognostizierten Handlungskonsequenzen, sondern in der Ausführung der Handlung selbst liegt. 

Auffällig ist, dass bei Personen, die ein Flow-Erlebnis durchleben, oft ein verändertes Zeitgefühl vorliegt. Typischerweise scheint für sie die Zeit stillzustehen, das heißt sie unterschätzen die Dauer ihrer Tätigkeit teilweise deutlich. 

Flow-Erlebnis Merkmale

  • Gefühl des Verschmelzens mit der Aufgabe
  • Tiefe und lang anhaltende Konzentration 
  • Verlust des Bewusstseins bei gleichzeitiger innerer Klarheit
  • Veränderung der Zeitwahrnehmung 
  • Eingeschränkte Wahrnehmung des Umfelds 
  • Eingeschränkte Wahrnehmung physischer Bedürfnisse, wie Hunger, Durst oder Müdigkeit
  • Glücksgefühle, tiefgehende Zufriedenheit
  • Autotelisches Erlebnis, das heißt intrinsische Motivation 

Flow-Erlebnis Vorteile 

Tipps zum Erreichen eines Flows?

  1. Optimale Passung von Kompetenzen und Tätigkeit
  2. Herausforderungen mit systematischen Pausen kombinieren
  3. Regelmäßiges Feedback 
  4. Klare Zielsetzung 
  5. Erreichen von Herausforderungen durch Unterstützung 
  6. Flexible Handlungsspielräume 
  7. Definition individueller Produktivitätszyklen 
  8. Stressvermeidung und Bewusstseinsschaffung, zum Beispiel durch Meditation