Enterprise 2.0 l Definition l Umsetzung und Vorteile

Enterprise 2.0

Enterprise 2.0 Definition 

Das Konzept Enterprise 2.0 geht maßgeblich auf den Wirtschaftswissenschaftler Andrew Paul McAfee zurück, der damit den konsequenten Einsatz von Technologien sowie insbesondere sozialen Medien zur Projektkoordination, zum Wissenserwerb und zur betriebsinternen sowie betriebsexternen Kommunikation beschreibt. 

Unter dem Begriff SLATES fasst McAfee Elemente und Faktoren zusammen, die den Erfolg entsprechender Social Softwares ausmachen:

  • Search = Suchfunktionen werden systematisch so eingesetzt, dass dadurch ein unkompliziertes Finden von Inhalten ermöglicht wird
  • Links = Verlinkung themenbezogener Inhalte und Seiten
  • Authoring = Sämtliche Personen können Inhalte veröffentlichen und bearbeiten, wodurch ein breites Feld an Wissen, Einblicken und Erfahrungen zur Verfügung steht
  • Tags = Kategorisierung von Inhalten durch Zuweisen von prägnanten Schlagworten
  • Extensions = Bestimmen von Nutzerverhalten mittels verschiedener Algorithmen, um dadurch zielgruppengerechten Inhalt zu publizieren
  • Signals = Informieren der Nutzer*innen über neue Inhalte, beispielsweise mittels E-Mail Alerts oder Rss-Feeds

Enterprise 2.0 Umsetzungsmethoden

  • Wissensaustausch über Wikis 
  • Blogs und Q&A-Foren sowohl für den internen als auch den externen Austausch
  • Teamrooms zur Förderung kollaborativer Zusammenarbeit 
  • Personenverzeichnis hinsichtlich Verantwortungsbereichen, Tätigkeiten sowie Kompetenzen
  • Nutzung eines Instant Messengers
  • Durchführung virtueller Meetings
  • Durchführung von Social Streams
  • Nutzung eines digitalen Kalenders

Enterprise 2.0 Vorteile 

  • Verbesserung der Kommunikation
  • Verbesserung der Vernetzung 
  • Beschleunigung von Arbeitsprozessen
  • Abflachung von Hierarchiestrukturen
  • Transparenz von Informationen und Vorgehensweisen 
  • Zeit- und ortsunabhängige virtuelle Kommunikation 
  • Erhöhung der Mitarbeiterselbstständigkeit
  • Unkomplizierte Integration externer Partner*innen
  • Ortsunabhängiger Zugriff auf Informationen
  • Bildung von Expertennetzwerken
  • Förderung von Agilität 
  • Steigerung von Mitarbeiterzufriedenheit