Bildungscontrolling l Definition l Modell

Bildungscontrolling

Bildungscontrolling Definition

Das Bildungscontrolling untersucht, ob die Ziele eines Unternehmens in Bezug auf Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen innerhalb eines konkreten Zeitraums erreicht worden sind. Dabei geht es in erster Linie um die Untersuchung von Effekten im Verhältnis zu den anfallenden Kosten sowie der Einhaltung von festgelegten Budgets. Dazu erfolgt eine kontinuierliche Datenerhebung, auf deren Basis langfristig Veränderungen sowie Anpassungen vorgenommen werden können.  

Bildungscontrolling Modell

Die Beurteilung der Bildungseffekte gestaltet sich insgesamt recht schwierig. Deshalb gibt es innerhalb des Bildungscontrollings verschiedene Modelle, die den entsprechenden Qualifizierungserfolg bewerten. Das bekannteste Modell geht auf den amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Donald Kirkpatrick zurück, der sagt, dass entsprechender Erfolg in fünf Teilstufen unterteilt werden müsse. Die jeweils einzelnen Teilstufen können dann mittels verschiedener Instrumente genauer untersucht werden:

  1. Zufriedenheitserfolg
    • Feedbackbögen, Umfragen
  2. Transfererfolg (= Anwendung der erlangten Kompetenzen auf die eigene Tätigkeit)
    • Beobachtung
  3. Lernerfolg
    • Vorher-nachher Wissenstests, Quiz, Prüfung
  4. Geschäftserfolg
    • Vergleich mit definierten Kennzahlen (z. B. Bearbeitungszeiten/Umsatz/Anzahl neuer Produkte oder Projekte)
  5. Investitionserfolg