Arbeitsbereicherung l Definition, Einsatz, Vor- und Nachteile

Arbeitsbereicherung

Arbeitsbereicherung Definition

Bei der sogenannten Arbeitsbereicherung handelt es sich um eine Personalentwicklungsmaßnahme, die auch als „Job Enrichment“ bezeichnet wird. Das heißt, der Tätigkeitsbereich einer Arbeitskraft wird insofern erweitert, als dass ihr Entscheidungs- und Verantwortungsbereich ausgeweitet wird, unter anderem indem ihr anspruchsvollere Aufgaben zugewiesen werden. Hierbei geht es also gezielt um die berufliche und persönliche Weiterentwicklung der entsprechenden beschäftigten Person.

Arbeitsbereicherung Einsatz

Der Einsatz von Job Enrichment zielt neben der Karriereentwicklung der Arbeitskraft darauf ab, deren Arbeitsmotivation und Eigenverantwortung maßgeblich zu erhöhen, um langfristig das vollständige Potenzial der entsprechenden angestellten Person auszuschöpfen. Hierbei angeregte Lernprozesse können unter anderem dazu beitragen, dass die Arbeitskraft auf zukünftige Beförderungen, z. B. in Führungspositionen, vorbereitet wird. Idealerweise werden entsprechende Lernprozesse, die durch die Ausweitung des Arbeitsbereiches angeregt werden, durch weitergehende individuelle Förderungsmaßnahmen unterstützt, sodass ein koordiniertes Zusammenspiel mit systematischen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen erfolgt. 

Arbeitsbereicherung Vor- und Nachteile 

Vorteile

  • Erhöhte Motivation der Arbeitnehmer*innen durch anspruchsvollere/interessantere Arbeitstätigkeit 
  • Vermeidung von Unterforderung/Boreouts
  • Qualifizierung der Unternehmensbelegschaft 
    • dadurch z. B. auch Vorbereitung der eigenen Mitarbeiter*innen auf das Übernehmen von Führungspositionen 
  • Verschiedene Aufgaben werden ganzheitlich von einer Arbeitskraft betreut, dadurch sind weniger interne Absprachen nötig

Nachteile

  • Möglichkeit der Überforderung
  • Eventuell Weiterbildungen nötig
  • Organisatorischer Aufwand